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Mit Hilfe der Würgetechniken beeinträchtigen wir die Sauerstoffversorgung vor allem des Gehirns unseres Gegners.
Wir kontrollieren ihn bis zur Aufgabe oder Bewusstlosigkeit.
Wir stoppen durch Druck auf die Halsschlagader die Durchblutung und / oder stoppen durch Druck auf Luftröhre und Kehlkopf die Luftzufuhr.
(Kehlkopf und Luftröhre sind relativ starre Gebilde. Durch starken Druck können hier schnell lebensbedrohliche, nicht mehr rückgängig zu machende Schäden entstehen.)
Bei vielen Techniken wird gleichzeitig das Genick verhebelt.
Bei Gegnern mit stark trainierter Halsmuskulatur sind Würgetechniken nur sehr begrenzt wirkungsvoll einzusetzen.
Am besten können wir würgen, wenn unser Gegner sich am Boden befindet und / oder mit dem Rücken zu uns gedreht ist.
Ist er uns von vorne zugewandt, müssen wir die Technik sofort zwingend ausführen, da wir sonst Schläge oder Tritte einstecken und der Gegner sich befreit.
In der Bodenlage fällt es uns leichter, den Raum eng zu machen, sodass der Bewegungsspielraum zu klein ist, um Gegenangriffe zuzulassen.
Würgetechniken ergeben sich oft im Ringkampf, wenn wir in eine günstige Position zum Gegner kommen.
Wir können sie aber auch “planen”:
- Nach der Abwehr von Angriffen, bei denen wir den Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht, vielleicht auch geworfen haben.
- Nachdem wir den Gegner durch eine Atemi- Technik „weich" gemacht haben.
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